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Unsere Strecke durch das faszinierende Mauretanien beginnt, wenn
wir die Landeshauptstadt Nouakchott erreichen. Von hier
aus begeben wir uns auf die trans-mauretanische Autostrasse, die
auch Strasse der Hoffnung genannt wird. Während der
ersten Kilometer fahren wir an Reihen von grossen Dünen vorbei,
die zentrale Durchgänge offen lassen, in denen sich Ansiedlungen
gebildet haben. Unser erster Halt ist in Boutilimit (154 km von
NKTT entfernt). Aus Lehm konstruiert, ist es eine der traditionellsten
Ortschaften mit einem äusserst interessanten Markt. Im Laufe
des Morgens besuchen wir die Bibliothek und die Gemeindeverwaltung.
Wir folgen der Route und halten zum Essen in Aleg (in 108 km Entfernug).
Nach dem Essen folgen wir weiter der Strasse der Hoffnung, bis wir
auf die neue Strasse nach Tidjikja abzweigen. Als die Nacht einbricht,
schlagen wir unser Lager in den Dünen auf (in der Nähe
von Moudjéria).
Der dritte Tag. Wir folgen der Strecke, bis wir am Mittag
in Tidjikja eintreffen. Diese Stadt wurde im Jahre1680
von dem maurischen Stamm der "Idawali" gegründet
und hat eine sehr spezielle Architektur mit geometrischen Malereien
und Wasserspeiern. Während des gesamten Tages besuchen wir
die Stadt und erfreuen uns an ihrer Landschaft.
Wir setzten die Reise fort und am vierten Tag scheren wir wieder
auf die trans-mauretanische Autostrasse ein. Essensaufenthalt in
Djouk. Hier ist der Eingang zu den zentralen Steilhängen von
Tagant und einer Oase, die eine kleine Ansiedlung von Affen und
Krokodilen beherbergt. Ein Tag zum Ausspannen, den wir damit
verbringen, die Gegend zu besichtigen.
Unser fünfter Tag in Mauretanien wird ein langer Fahrtag werden
(etwa 700 km), bis wir dann Nema erreichen, wo die asphaltierte
Strecke endet. Hier verlassen wir die Strasse der Hoffnung und können
uns ab jetzt nur noch auf Pistenstrecke fortbewegen, bis
wir Walata erreichen werden (die Entfernung beträgt etwa 100
km, aber man braucht ca. dreieinhalb Stunden, um sie zurückzulegen).
Walata ist eine der vier antiken Städte Mauretaniens, deren
historisches Zentrum von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert
wurde. Jahrhunderte lang war es ein zentraler Punkt der trans-saharischen
Handelskarawanen; war Teil des ghanesischen Imperiums und hat ein
kulturelles Vermächtnis hinterlassen, das durch sein Ausmass
und seine Wichtigkeit beeindruckt. Die Architektur dieses Ortes
ist einzigartig und die Wanddekorationen und das Kunsthandwerk sind
Beweise für den aussergewöhnlichen Charakter einiger walatischen
Traditionen. Übernachtung in einer Herberge oder auf dem Campingplatz.
In Walata angekommen, unser sechster Reisetag, lädt die Stadt
uns ein, jeden ihrer Winkel zu erkunden. Wir treffen auf Orte, die
pure Geschichte sind. So bietet sich uns zum Beispiel die Möglichkeit,
das Museum von Walata kennenzulernen; die Bibliothek mit ihren Manuskripten
und die traditionellen Gebäude, die im antiken Stadtkern zu
finden sind. Und nicht zu vergessen die Moschee, ein Beispiel ihrer
roten Lehmziegel-Architektur. Man sollte sich die Nacht
dafür freihalten unter dem Sternenhimmel den Geschichten und
magischen Legenden dieser Gegend zu lauschen.
Aber unser Besuch in Walata sollte sich nicht nur auf die Altstadt
beschränken. Nur wenige Kilometer ausserhalb der Stadt finden
wir so anregende Gegenden wie die Sebkha (Saline) von Tagurarett;
die Ortschaft Shuergde oder die Höhlenmalereien und -drucke
von Tuecritt.
Es bleiben uns noch zwei Tage, bevor wir Walata verlassen. Wir
haben noch Zeit, uns von der Morgen- und Abenddämmerung im
Dhar verzaubern zu lassen und die Dünen des Oued de Walata
(antiker ausgetrockneter Flusslauf) zu durchqueren, bis wir zu den
traditionellen Brunnen und dem Fort kommen. Unsere letzte Nacht
in dieser zauberhaften Stadt verbringen wir mit dem Anschauen von
traditionellen Tänzen. Diese bleiben uns wie ein wunderschönes
Schmuckstück, das diesen Aufenthalt in Walata verziert, bevor
wir dann nach Nema aufbrechen, wo wir das Flugzeug nehmen werden,
das uns nach Nouakchott bringt und von dort zurück zu unserem
Ausgangspunkt.
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