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Die Architektur, das
Kunsthandwerk und die Traditionen von Walata bezaubern uns sofort,
wenn wir diese Stadt betreten, die jahrhundertelang der Durchgangsort
für die trans-saharischen Karawanen war. Wir verstehen dann,
warum die UNESCO sie schon vor Jahrzehnten zum Weltkulturgut erklärt
hat. In ca. 25 Kilometer Entfernung stossen wir auf Guelb Djmel,
eine Ortschaft von Viehzüchtern, an deren Anhöhe sich
die Reste von einem antiken neolithischem Dorf
befinden.
Die Strecke lädt uns ein, weitere mauretanische Ortschaften
kennenzuleren, und wir erreichen Shuergde, ein Dorf voll von kuriosen
Bauwerken, das vermutlich die Hauptstadt des antiken Königreiches
mit dem selben Namen war. An seinem Fuss liegt die Ortschaft
Wediniti, eine wahrhaftige Oase der Vegetation. Doch hier
verweilen wir nicht lange. Taguraret ist ca.75 km von Walata entfernt.
Es ist eine Ortschaft, die uns das Leben der Nomaden näherbringt.
Hier befinden sich ebenfalls neolithische Überreste. Wir können
hier die traditionellen Figuren, die aus Lehm und Salz hergestellt
werden, erwerben. Tichitt hat viele Dinge mit Walata gemein: seine
Ursprünge liegen ebenso weit zurück und es ist eine der
vier antiken Städte Mauretaniens, die noch immer bewohnt sind.
Seine einzigartige Schönheit verdankt es seiner bearbeiteten
Steinhäuser und seiner Dünen. Nouackchott ist die Haupstadt
von Mauretanien. Auch wenn es eine moderne Stadt ist, können
wir nicht umhin sie zu besuchen und von ihrem Fischereihafen aus
die wundervolle, vielfarbige Abenddämmerung zu erleben.
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Die Liste
mit den interessantesten Orten dieses Landes ist unendlich. Schliessen
wir diese Zeilen, indem wir als kleine Beispiele auf die Altstadt
der Ortschaft Kaedi verweisen, die Ruinen von Rachid oder Bogué,
einem kleinen, lebensfrohen Ort in der Nähe des Senegalflusses
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