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PROJEKTBESCHREIBUNG
Als Món-3 im Jahre 2001 die Leitung des Entwicklungsprojektes
von Walata übernimmt, entwirft diese NGO einige Richtlinien auf
welchen alle späteren Aktionen beruhen, die vorgesehen sind für
die Verbesserung der Stadt und ihrer baldigen Einführung als
ein Ort von touristischem Interesse.
Zu Beginn wird als Priorität festgelegt, dass es gilt die
Identifikation der zukünftigen Protagonisten und Nutzniesser,
also den Bewohnern von Walata, mit dem Projekt zu verstärken.
Um dies zu erreichen, stützt man sich zu allererst auf die Gründung
einer landwirschaftlichen Kooperative und auf die Anregung der Bildung
eines Bürgerkomitees für die Entwicklung von Walata, das
sich damit beschäftigt, die reichhaltige Geschichte und Kultur
der Stadt herauszuarbeiten und dadurch das Gefühl der Einheit
zwischen den Verantwortlichen des Programms und den Walatis verstärkt
wird.
Es wird darüber hinaus als unumgänglich angesehen, eine
neue Strategie der wirtschaftlichen Förderung zu organisieren,
die unterschiedliche Aktivitäten beinhaltet:
- die Umorientierung der Landwirschaft in Walata;
Steigerung der Artenvielfalt im Anbau und Einbehaltung der erwirtschafteten
Produktion für den Eigenbedarf und den lokalen Markt.
- die Vorrangigkeit des touristischen Sektors
innerhalb der Stadt und besondere Hervorhebung ihrer Kultur und
Umwelt. Dies müsste die Einbindung von Walata in die Kreisläufe
des "sozialen" und des "kulturellen" Tourismus
möglich machen, ohne dabei die lokalen Werte zu missachten.
- der Austausch des Konzeptes der "Rehabilitation
des materiellen Erbes" der Stadt durch den der "Wiederherstellung
des Kulturguts" in seinem weitesten Sinne.
Die Früchte
dieser bahnbrechenden Strategie sind zwei, von Món-3 vorgeschlagene
Projekte: zum einen die Wiederherstellung und Erhaltung des Kulturguts
von Walata und zum anderen seine touristische Entwicklung. Man schätzt,
dass ca. 65% der Bevölkerung (inkusive der städtischen
und der der Halbnomaden) von der Arbeit der NGO in dieser mauretanischen
Stadt profitieren können: Kunsthandwerker, Landwirte, Fremdenführer
und Kamelhalter, u.a.m.
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